Nachgefragt: Pro & Kontra des e-castings

Auf den ersten Blick scheint das e-casting nur Vorteile zu haben: Es geht schnell, ist unkompliziert und kostengünstig und Du hast als SchauspielerIn die Kontrolle über das Material, mit dem Du Dich bewirbst.

Dennoch gibt es immer wieder Stimmen, die dagegen argumentieren.

Julia Beerhold und Johannes Franke haben sich umgehört und dich wichtigsten Pros und Kontras der CasterInnen zusammen gefasst.

Und wer hat’s gecastet?

Als Schauspielerdatenbank schlagen per se schon zwei Herzen in uns’rer Brust:
Eins für SchauspielerInnen, die jeden Film erst mit Leben füllen, und eins für all diejenigen hinter den Kameras, die nach dem perfekten Cast für jede Rolle suchen, die SchauspielerInnen vorschlagen, für sie kämpfen und sie schließlich besetzen: Die CasterInnen. 

Aus diesem Grund haben wir der Schauspielvita bei filmmakers ein neues Feld hinzugefügt: Den Casting Director.

Gib neben der Regie doch auch an, wer Dich für die Rolle besetzt hat.
Vielleicht fällt Dir dann erst auf, dass Du einen Fan unter den CasterInnen hast, der Dich immer wieder besetzt oder dass der ein oder andere vielleicht einmal eine Erinnerung brauchen könnte, dass es Dich noch gibt.

Auch für die CasterInnen ist es praktisch zu sehen, wenn bestimmte KollegInnen immer wieder gerne mit Dir zusammen arbeiten oder dass Du vielleicht schon viele verschiedene CasterInnen überzeugen konntest.

Als SchauspielerIn bist Du das Gesicht des Films und der Casting Director war oft der erste, der an Dich als dieses Gesicht geglaubt hat.
Die Nennung in Deiner Vita ist ein schöner Hinweis auf Eure Zusammenarbeit.

Networking auf Branchenevents


Heute beginnen die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin und sind – wie jedes Jahr – gesäumt von Agenturempfängen, Partys und sonstigen Events. 
Die ganze Branche kommt zusammen; ein großes Klassentreffen, mit all jenen, die man bereits kennt. Aber wie nutzt man solche Veranstaltungen, um neue Leute kennen zu lernen und zum Beispiel CasterInnen positiv im Gedächtnis zu bleiben?

“Wenn man Branchenevents gut für sich nutzen kann, sind sie unbedingt sinnvoll. Wenn nicht ggf. sogar schädlich”, sagt Alina Gause, Beraterin für KünstlerInnen und Dozentin am iSFF.
Denn wer seinem eigenen, natürlichen Gefühl für passende und angemessene Kontaktaufnahme, das im Alltag meist automatisch gut funktioniert, auf Branchenveranstaltungen nicht vertraut oder glaubt, es überwinden zu müssen, wirkt schnell unsicher und macht im schlimmsten Fall eher einen schlechten Eindruck.
In Alina Gauses Workshop “Die dritte Person” – Anbieten ohne Anbiedern, stellen die TeilnehmerInnen darum typische Situationen solcher Events nach um aufzuzeigen, “wie unpassend Verhaltensweisen sein können, die Schauspielern gerne empfohlen werden oder die sie selbst für zielführend halten, wie “Hartnäckig bleiben”, “Überall sein”, “Auffallen”…”, erzählt Gause.

Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, locker und entspannt ins Gespräch zu kommen, schließlich „Networking auf Branchenevents“ weiterlesen

Selbstinszenierung im e-casting

e-castings haben wahnsinnig viele praktische Vorteile.
Jedoch: Regie oder Casting-Department stehen nicht bereit, um gemeinsam mit Dir an der Rolle oder der Szene zu arbeiten.
Du musst Dich selbst inszenieren und das ist manchmal gar nicht so einfach. 

Was Du beachten solltest und wie Du am besten vorgehst, haben Julia und Johannes für Dich zusammen gefasst, wieder ergänzt durch hilfreiche Tipps von CasterInnen wie Susanne Ritter, Marc Schötteldreier und Clemens Erbach. 

Noch mehr Infos gibt’s wie immer im YouTube Kanal von Netzwerk Schauspiel.
Einfach abonnieren und keine Folge mehr verpassen.

e-casting Tipps vom Profi

Netzwerk Schauspiel, das sind Julia und Johannes, zwei Schauspiel-Profis, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Informationen rund ums Thema Casting zusammenzutragen, aus eigener Erfahrung aber auch aus erster Hand von den CasterInnen. 
Logisch, dass wir das unterstützen! 

International ist das e-casting längst zum Alltag geworden und SchauspielerInnen reagieren schnell und unkompliziert auf e-casting-Einladungen, erzählt z. B. Casting Direktor Marc Schötteldreier im Interview.

Damit das Thema in Zukunft auch bei uns leichter von der Hand geht, startet Netzwerk Schauspiel mit ein paar allgemeinen Tipps rund ums e-casting, z. B.:

Worauf muss ich achten?
Welche technischen Voraussetzungen sollten erfüllt sein?
Wie bereite ich mich vor?

Schau mal rein und Du wirst Deiner nächsten e-casting Einladung bestimmt entspannter entgegen sehen:

Noch mehr Infos gibt’s im YouTube Kanal von Netzwerk Schauspiel.
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Datenbanknutzung der Caster*innen

Die neue BVC Umfrage ist da! 

Wir haben schon gespannt auf das Ergebnis gewartet.
Und auch, wenn wir es fast erwartet haben, freuen wir uns dennoch riesig,   erneut die meistgenutzte Datenbank der Caster*innen zu sein.
Für fast 80 % der Befragten (genauer gesagt 79,5 %) ist filmmakers DAS Standard-Werkzeug für die Besetzung.

Schon vor ein paar Wochen haben die im Bundesverband Casting organisierten Caster*innen erneut angegeben, mit welchen Datenbanken sie standardmäßig, manchmal oder auch gar nicht arbeiten.
Ein super Hilfsmittel für  Schauspieler*innen und Agenturen, die sich nicht wahllos überall ausführlich und kostenpflichtig präsentieren möchten. Nun ist das Umfrageergebnis endlich auch online auf der Homepage des BVC einzusehen.

Hier das Umfrageergebnis im Detail:
https://castingverband.de/bvc/wp-content/uploads/2018/11/2018_BVC_Datenbanknutzung.pdf 

Ein Schauspieler ist keine Tütensuppe

Ein Satz zu viel oder: Ein Schauspieler ist keine Tütensuppe

Ein Gastbeitrag von Casting-Director Clemens Erbach auf Basis eines Vortrags beim BFFS-Stammtisch in Köln und Berlin

Das Verhältnis und die Kommunikation zwischen Schauspielern und Castern ist sicherlich nicht frei von Tücken. Es gibt da zwei Umstände – Timing & Subtext, betrachtet in einem neuen Kontext – die auch mir über viele Jahre als Castingdirector entgangen sind. Ich bin überzeugt, dass das Verhältnis mit einfachen Mitteln entspannt und auf eine angstfreie Kommunikationsebene gehoben werden kann. Genau zu diesem Thema „Ein Schauspieler ist keine Tütensuppe“ weiterlesen

Offizieller Partner des Bundesverband Casting

filmmakers ist offizieller Partner des BVC

Nun ist es offiziell. Wir sind Partnerdatenbank des Bundesverband Casting (BVC)!

Zwar gehört schon lange der Großteil der im BVC organisierten Caster*innen zu unseren treuesten Nutzern*innen. Das zeigte schon die letzte Umfrage im Verband zum Thema “Datenbanknutzung” der Caster*innen von 2016:
https://castingverband.de/bvc/wp-content/uploads/2016/07/BVC_Datenbanknutzung.pdf
Interessant für jeden, der nicht sicher ist, in welchen Datenbanken eine ausführliche Präsentation lohnenswert ist.

Und auch „Offizieller Partner des Bundesverband Casting“ weiterlesen